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Mini Raclette: Tipps und leckere Rezepte

Raclette und Mini Raclette - das Traditionsgericht der Alpenküche ist das perfekte Silvester-Essen! Wir verraten clevere Tipps und leckere Rezepte.

Mini Raclette: Tipps und leckere Rezepte
Foto: Thinkstock

Wem läuft nicht allein schon, wenn er das Wort "Raclette" hört, das Wasser im Mund zusammen? Ein Raclette-Essen ist neben Fondue der absoluter Klassiker in Sachen Silvester-Essen. Kein Wunder, die Art und Weise der Zubereitung fördert ein geselliges Zusammensein mit Freunden und Familie! In der Tischmitte thront das Raclette-Gerät und drum herum stehen Schälchen mit allerlei Leckereien: Neben dem Käse sind es Silberzwiebeln, Gewürzgurken, klein geschnittenes Gemüse wie Zucchini, Pilze und Kartoffeln, sowie Fleisch- und Fischstücken, die nur darauf warten, auf den Grill und die Pfännchen gelegt zu werden. Ob in großer Runde oder romantisch zu zweit - inzwischen gibt es jede Menge Mini Raclette-Geräte, mit denen ein festliches Dinner for two möglich ist. Im Folgenden verraten wir Ihnen leckere Rezepte und clevere Tipps, damit der gemeinsame Raclette-Abend zu einem festlichen Genuss wird!

Woher kommt Raclette eigentlich?


Aus dem Land der herrlich leckeren Käsesorten, der Schweiz. Für das Schweizer Ur-Raclette wurden übrigens nur zwei Zutaten verwendet: Käse und Kartoffeln. In der Regel wurde ein Käselaib halbiert und nah ans Feuer gelegt, damit der Käse schmolz. Anschließend wurde der Käse mit einem Hobel abgeschabt und mit Kartoffeln (oder mit Brot) gegessen. Und genau so wird das Gericht auch heute noch traditionell angerichtet. Der Name Raclette leitet sich vom französischen "racler" für schaben ab.

Wie viele Zutaten benötige ich pro Person?


Vielen fällt es schwer, die Mengenangaben der einzelnen Zutaten pro Person für ein Raclette-Essen abzuschätzen. Die folgenden Angaben stellen eine gute Orientierung dar:

200 bis 250 g Käse
150 bis 200 g Kartoffeln
150 g Gemüse
150 g Fleisch und/oder Fisch

Tipp: Keine Sorge, falls Sie am Ende noch Raclette-Käse und Beilagen übrig haben sollten - aus den Resten können Sie beispielsweise super leckere Quiches zubereiten. Anbei drei leckere Quiche-Rezepte!

Welcher Käse passt zu Raclette?


Die Faustregel lautet: Je aromatischer und schmelzender, desto besser. Der Klassiker ist natürlich Raclette-Käse. Toll sind beispielsweise die Sorten Bagnes und Orsières, beide schmelzen besonders gut und sind schön herzhaft. Ebenfalls super geeignet sind Käsesorten wie Bergkäse, Tilsiter, Camembert, Fetakäse, Mozzarella und Gorgonzola. Generell gilt: Je länger der Käse gereift ist, desto geschmacksintensiver ist er. Tipp: Wer alljährliche Diskussionen am Tisch vermeiden möchte: Bei Schweizer Raclette-Käse kann der Rand getrost mitgegessen werden, da dieser frei ist von künstlichen Zusatz- und Konservierungsstoffen und Paraffin. Bei allen anderen Sorten sollte man den Rand für alle Fälle abschneiden.

Welche Beilagen empfehlen sich?


Brot - Am besten schmeckt ein leckeres, ofenfrisches Baguette.
Dips - Besonders lecker sind natürlich selbstgemachte Dips (siehe auch unser Mayonnaise-Rezept weiter unten).
Pellkartoffeln - Super passend für Raclette sind kleine Kartoffelsorten wie Drillinge.
Gemüse - Erlaubt ist, was schmeckt! Klassiker sind kleingeschnittene Paprikaschoten, Pilze, Zucchini aber auch Gewürzgurken, Silberzwiebeln und Mais.
Fleisch und Fisch - Schinken, Speck, Salami und Krabben sind perfekt fürs Pfännchen geeignet. Steaks und Filets sind ideal für die Grillplatte.

Und natürlich sollten Salz und Pfeffer (evtl. auch frische Kräuter) auf dem Tisch stehen.

Leckere Rezepte für Raclette und Mini Raclette


Feurige Süßkartoffeln
Süßkartoffeln in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben in einer kleinen Schale mit Olivenöl, Meersalz, Pfeffer, einer Prise Zimt und Chiliflocken vermengen und anschließend auf die Grillfläche des Raclettes legen und von beiden Seiten etwa je 5 Minuten garen.

Würziges Geschnetzeltes
200 g Schweineschnitzel-Fleisch in dünne Streifen schneiden und etwa 30 Minuten in einer Marinade aus Sojasauce und Weißwein ruhen lassen. Für die Marinade etwa 4 EL Sojasauce, 4 EL Weißwein, 1 gepresste Knoblauchzehe und 1 TL mittelscharfen Senf miteinander vermengen, anschließend salzen und pfeffern. Die marinierten Fleischsteifen auf den Grill legen und von beiden Seiten anbraten. Schmeckt hervorragend zu mit Fetakäse überbackenen Paprikastreifen!

Selbstgemachte Mayonnaise
Wer einmal selbstgemachte Mayo gegessen hat, möchte nie wieder Fertig-Mayo kaufen! Ein sorgfältig getrenntes Eigelb zusammen mit einem TL mittelscharfen Senf, etwa 250 ml Sonnenblumenöl (auf keinen Fall Olivenöl!), einem guten EL Tafelessig und ein paar Tropfen Worcestersauce in einen Mayonnaise-Shaker geben und kräftig schütteln, bis die Sauce die richtige Konsistenz hat. Anschließend salzen, pfeffern und abschmecken. Evtl. mit Worcestersauce und Essig nachwürzen. Tipp: Je mehr Öl Sie in das Gefäß geben, desto mehr Mayonnaise-Masse ergibt sich.

Lammhackbällchen in Tomatensauce
200 g Lammhackfleisch mit je einer Prise Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel und frisch gehackter Petersilie würzen und kleine Bällchen daraus formen. Anschließend 200 g passierte Tomaten aus der Dose mit Chiliflocken (oder einer frischen, gehackten Chilischote), Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker abschmecken. Etwa einen EL der Tomatensauce in ein Pfännchen geben und ca. 2 bis 3 Lammhackbällchen darauf platzieren und unter den Grill schieben. Tipp: Zwischendurch mit der Sauce beträufeln, dann werden die Bällchen schön saftig!

WIE EINFACH!-Tipp
Süße Abwechslung: Raclette muss nicht immer deftig sein: Auch Obst, beispielsweise kleingeschnittene Bananen sind in Kombination mit Nüssen und Schokocreme ein Gedicht! Wer auf den Mix von süß und herzhaft steht, kombiniert Obst mit überbackenem Käse. Beispielsweise Birnen mit Gorgonzola oder Ananaswürfel mit würzigem Raclette-Käse.


Von Lesley Sevriens

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